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Über Uns

Historie

Historischer Brückenbau

Als 1846 im pfälzischen Dorf Laachen bei Neustadt der Bauernsohn Conrad Freytag geboren wird, ahnt keiner, dass dieser pfiffige Junge das Bauen auf der ganzen Welt verändern würde.

Mit seinem unternehmerischen Können, visionärem Weitblick und Beharrlichkeit gründete er eine Firma, die den Siegeszug des neuen Bauverfahrens um die ganze Welt eingeläutet hat.

Conrad Freytag

„Nicht nachlassen zwingt.“

– war Conrad Freytags Wahlspruch, der bis heute bei Wayss & Freytag gelebt wird. Pioniergeist und Unternehmertum standen Pate bei der Erfolgsgeschichte des Unternehmens, das die gesamte Bauindustrie so nachhaltig beeinflusst hat, wie wohl kein zweites in Deutschland.

1875

Conrad Freytag

Gründung

Conrad Freytag und sein Schwager Carl Heidschuch gründeten am 15. Juni 1875 die Offene Handelsgesellschaft Freytag & Heidschuch mit Sitz in Neustadt an der Haardt (heute an der Weinstraße).

1880

U Bahn Bau ohne Geräte

Frühe Geschäftsfelder

Um 1880 firmierte das Unternehmen Freytag & Heidschuch bereits als „Cementröhrenfabrik“ und „Baumaterialienhandlung“.

1884

Die Geburtsstunde des Stahlbetons

Conrad Freytag erwirbt das Monier-Patent. Darauf folgt die Geburtsstunde des Stahlbetonbaus.

1885

Freytag und Wayss

Freytag trifft Wayss

1885 traf sich Wayss im „Pfälzer Hof“ in Ludwigshafen mit Conrad Freytag und Carl Heidschuch, die ihm kostenlos das Monierpatent für Norddeutschland überließen.

1887

Die Betriebskrankenkasse

Am 30. April 1887 gründete die Freytag & Heidschuch oHG eine Betriebskrankenkasse, die auch ab 1900 in der nachfolgenden Aktiengesellschaft Bestand hatte und in der die Lohnfortzahlung bei Krankheit geregelt wurde.

1888

Matthias Koenen

Theoretiker, Praktiker und Visionär

Matthias Koenen (1848 – 1924) gilt als der geistige Vater des Stahlbetonbaues in Deutschland.

1893

Ein altes Foto von einem weißen Gebäude.

Die Wayss & Freytag oHG

Ende 1893 kauften Conrad Freytag und G. A. Wayss, der bei der Beton- und Monierbau AG ausgeschieden war, die Firma Freytag & Heidschuch rückwirkend zum 1. Februar 1893 zurück.

1898

Conrad Freytag und der Deutsche Betonverein

Am 5. Dezember 1898 wurde in Berlin der Deutsche Betonverein gegründet, zu dessen Gründungsmitgliedern selbstverständlich auch Conrad Freytag zählte. Im gleichen Jahr wurden in München bemerkenswerte Brücken errichtet.

1899

Erste Wolkenkratzer und ein Lagerhaus

Vom Kesselhaus in Pernau zum ersten Wolkenkratzer in Buenos Aires und einem Lagerhaus in Straßburg.

1900

W&F Aktie

Wayss & Freytag wird Aktiengesellschaft

Am 1. Februar 1900 wurde die offene Handelsgesellschaft unter Mitwirkung der Pfälzischen Bank in die Wayss & Freytag AG umgewandelt.

1901

Emil Mörsch

Der Stahlbeton wird Wissenschaft

Emil Mörsch – Pionier, Professor, Praktiker.

1903

Bauzeichnung

Die „Neustädter Klärbecken“

Am 26. November 1903 wurde in Neustadt an der Haardt mit der Wasser- und Abwasserreinigung GmbH eine Tochtergesellschaft gegründet, die sich erfolgreich mit Entwurf und Ausführung von Kläranlagen beschäftigte.

1904

Brückenbauten und Stuttgarter Versuche

Die Isarbrücke bei Grünwald war die erste Brücke, die Emil Mörsch bei W&F entworfen und ausgeführt hat. In Stuttgart laufen zeitgleich Versuche über die Widerstandsfähigkeit von Betonkörpern.

1905

Betonstützen

Erste Versuche an umschnürten Betonstützen

Im März 1904 hatte die Wayss & Freytag AG das französische Patent über spiralumschnürten Beton (Béton fretté) von Armand Considère, dem „Inspecteur Général des Ponts et Chaussées enretraite“ in Paris, erworben.

1906

Schubversuche und Rammpfähle

1906 führte das Unternehmen in Neustadt an der Haardt umfangreiche Versuche an Plattenbalken und Durchlaufträgern durch. Auch die ersten vorgefertigten Stahlbetonpfähle wurden 1906 in Stuttgart-Bad Cannstadt gerammt.

1907

Deutscher Ausschuss für Eisenbeton

Gründung des „Deutschen Ausschusses für Eisenbeton“

Der „Deutsche Ausschuss für Eisenbeton“ wurde am 9. Januar 1907 gegründet und hat bis heute seinen Hauptsitz in Berlin.

1909

Arbeitszeitverkürzung

Arbeitszeitverkürzung

Über die Arbeitszeit von „Beamten“ und den Urlaubsanspruch nach 40 Wochen.

1911

Schornsteinbau und erste „Private Public Partnership“

Die lange Tradition des Schornsteinbaues hat bei Wayss & Freytag ihren Ursprung im Jahre 1911. Im gleichen Jahr wurde das Hotel IMPERIAL in Karlsbad das erste Projekt im „Private Public Partnership“.

1914

Lagerhaus für Tabak- und Baumwolle

Erster Stahlbeton-Skelettbau in Dresden

In den Jahren 1913 und 1914 errichtete Wayss & Freytag am Elbufer den Erlweinspeicher, ein großes Lagerhaus für Tabak- und Baumwolle im alten Packhofviertel.

1921

Ruhestätte Conrad Freytag

Conrad Freytag stirbt

Am 2. Juli 1921 verstarb er nach langer Krankheit. Nach der Einäscherung in Mainz fand Conrad Freytag seine letzte Ruhestätte im Mausoleum der Familie Freytag in Neustadt an der Haardt.

1925

Waldstadion Frankfurt und Umzug der Hauptverwaltung

Am 25. August 1921 hatte die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung den Bau des Waldstadions auf dem Gelände des alten Militärschießplatzes beschlossen. Der Umzug der Hauptverwaltung fand ebenfalls 1925 statt.

1928

Die Großmarkthalle Frankfurt in schwarz-weiß.

Die Großmarkthalle ist Frankfurts größtes Gebäude

Die Großmarkthalle in Frankfurt am Main, im Volksmund liebevoll Gemieskerch genannt, wurde von 1926 – 1928 in Arbeitsgemeinschaft hergestellt und am 25. Oktober 1928 eingeweiht.

1929

Kletterschalung an einem Schornstein.

Die Kletterschalung revolutioniert den Schornsteinbau

1929 wurde mit der nun wirtschaftlich einsetzbaren Kletterschalung der Schornsteinbau revolutioniert.

1934

Eugene Freyssinet

Prof. Mautner erwirbt für W&F die Generallizenz

Prof. Karl Walter Mautner, bis 1933 im Vorstand von W&F tätig, erwarb 1934 für Wayss & Freytag die Generallizenz für das Spannsystem Freyssinet, dies war die Geburtsstunde des Spannbetons in Deutschland.

1938

Naturzugkühlturm und erste Spannbetonbrücke

Wayss & Freytag hat 1938 den hyperbolischen Naturzugkühlturm in Deutschland eingeführt. Im gleichen Jahr baute Wayss & Freytag die Brücke Hesseler Weg bei Oelde in Westfalen.

1940

Während des Nationalsozialismus

Die Unternehmenszeit umfasst den Nationalsozialismus, der von 1933 bis 1945 andauerte.

1950

Person die an Schienen arbeitet.

Ein neues Standbein in Langen bei Frankfurt

1950 gründete Wayss & Freytag in Langen ein Werk zur Herstellung von Spannbetonschwellen.

1956

Spitze eines Fernsehturms.

Auf dem „Hohen Bopser“ in Degerloch

In einer Bauzeit von nur 20 Monaten wurde der weltweit erste Fernsehturm in Stuttgart von Wayss & Freytag errichtet.

1957

Silberner Forschungsreaktors

Das „Atom-Ei“ in Garching

Das Richtfest des von der Wayss & Freytag AG im Jahre 1956 begonnenen Baus des Forschungsreaktors in Garching wurde am 12. Januar 1957 begangen.

1962

Thyssen-Hochhaus und längste Spannbetonbrücke

Über die Bucht von Maracaibo wurde zwischen 1958 und 1962 die längste Spannbetonbrücke der Welt gebaut. Das Thyssen-Hochhaus wurde in den Jahren 1957 bis 1960 in Arbeitsgemeinschaft gebaut.

1963

Kraftwerke und Schornsteine von oben.

Qualität, Sicherheit und Kostensenkung

Ab 1963 hat Wayss & Freytag neben der Kletterschalung beim Schornsteinbau auch eine neu entwickelte Gleitschalung eingesetzt.

1966

Das Schild einer TBM.

Erste vollmechanische Schildmaschine

In den Jahren 1966 und 1967 wurde in Arbeitsgemeinschaft unter technischer Federführung von Wayss & Freytag die Nord-Süd-Linie (Linie 6) der U-Bahn München gebaut.

1970

Zwei Bürogebäude mit auffälliger Architektur.

Der Olivettibau in Frankfurt am Main

Zu den markantesten Bauwerken, die von der Wayss & Freytag AG mit der eigenen Gleitbau-Abteilung errichtet wurden, zählt das Verwaltungsgebäude der „Olivetti GmbH“ in Frankfurt / Main.

1976

Bauzeichnung

Ein Absenktunnel in Amsterdam

Für den Bau der Metro Amsterdam hatte Wayss & Freytag als Sondervorschlag eine Caisson- Lösung entwickelt, die im Jahre 1970 beauftragt wurde.

1979

Ginnheimer Spargel, Kochertalbrücke und Metro Lille

Ein spannendes Jahr für Wayss & Freytag: Ein 331 m hoher Fernmeldeturm in Frankfurt am Main, die Kochertalbrücke bei Geislingen und ein Mixschild für die Metro Lille.

1987

Einkaufsmeile von innen.

An der Königsallee in Düsseldorf

An Düsseldorfs teuerster Einkaufsmeile entstand zwischen 1985 und 1987 das in Arbeitsgemeinschaft errichtete City-Center Kö-Galerie mit vier Tiefgeschossen, drei Einkaufsebenen und fünf Büroetagen.

1993

Rheinufertunnel Düsseldorf

Der Rheinufertunnel in Düsseldorf

Um der Düsseldorfer Bevölkerung das Rheinufer verkehrsfrei zugänglich zu machen und zur Verkehrsberuhigung der angrenzenden Wohngebiete, wurde zwischen 1990 und 1993 der Rheinufertunnel gebaut.

1996

Geschäfte in Malaysia und W&F wird niederländisch

Der 1996 errichtete Fernmeldeturm in Kuala Lumpur ist mit 421 m Höhe heute der siebthöchste Fernsehturm der Welt. Im gleichen Jahr erwarb die Hollandsche Beton Groep nv (HBG) die Aktienmehrheit an W&F.

1997

Gebäude von unten fotografiert.

Das „Ritterhaus“ in Halle an der Saale

In nur 20 Monaten Bauzeit entstand in Halle an der Saale durch Wayss & Freytag das Ritterhaus, ein modernes Einkaufszentrum in der Leipziger Straße.

1998

Bau der Stœrebeltquerung.

Die Brücke über den Großen Belt

Die Ostbrücke war zum Zeitpunkt der Fertigstellung die längste Hängebrücke der Welt. Die freie Spannweite zwischen den 254 m hohen Pylonen - den höchsten Bauwerken Dänemarks - beträgt 1624 m.

1999

Bau des ICE-Fernbahnhofs in Frankfurt.

ICE – Fernbahnhof

Der von Wayss & Freytag in Arbeitsgemeinschaft für die Deutsche Bahn AG gebaute Fernbahnhof in Frankfurt/M ist mit täglich etwa 20.000 Reisenden Deutschlands größter Flughafenbahnhof.

2000

Eine weiße TBM.

Der Botlektunnel

Von April 1999 bis November 2000 hat Wayss & Freytag in Arbeitsgemeinschaft den Botlekspoortunnel, den ersten gebohrten Eisenbahntunnel in den Niederlanden, gebaut.

2001

Fußballstadion, Bundeskanzleramt und Talsperre in China

Ein spannendes Jahr: Gebaut wurde die „Arena Auf Schalke“, das Bundeskanzleramt Berlin und die Xiaolangdi-Talsperre in China

2002

Der Rennsteigtunnel und die Royal BAM Group nv

Der Rennsteigtunnel, mit zwei je etwa 7.900 m langen Röhren wurde 1998 bis 2003 in Arbeitsgemeinschaft hergestellt. Im gleichen Jahr erfolgte die Übernahme durch die Royal BAM Group nv.

2003

Westerscheldetunnel und Kernforschungszentrum CERN

Während in den Niederlanden der Westerscheldetunnel gebaut wird, ist man in Genf auf der Suche nach den „Higgs-Teilchen“.

2003

Elbtunnel und Katzenbergtunnel

Im Dezember 2003 wurde in Arbeitsgemeinschaft die „4. Röhre Elbtunnel“ in Hamburg fertiggestellt. Im Oktober 2003 begann die Wayss & Freytag Ingenieurbau AG in Arbeitsgemeinschaft mit dem Bau des Katzenbergtunnels.

2004

Ein Fußballstadion mit Spielfeld in der Mitte.

Die AWD Arena in Hannover

2004 erfolgte der Umbau des Niedersachsenstadions zur WM-tauglichen Arena nach Entwurf von Schulitz und RFR durch Wayss & Freytag und HBM.

2005

Das Bosch-Parkhaus über der Autobahn.

Parkhaus Neue Messe Stuttgart

Am Flughafen Stuttgart wurde Deutschlands größtes Bauprojekt mit einem Volumen von 800 Mio. Euro Baukosten verwirklicht.

2006

Zwei Kräne im Hintergrund, davor eine Brücke.

Die Rheinbrücke

Baubeginn der 211 m langen dreifeldrigen Brücke über den Rhein war der 18. Juni 2003.

2007

Das Klärwerk Großlappen und das Kraftwerk Datteln

Im Frühjahr 2003 hatte W&F mit dem Neubau von vier Faulbehältern für das Klärwerk GutGroßlappen in München begonnen. Im gleichen Jahr ging es mit dem Kraftwerk Datteln mit „Energie zu neuen Energien“.

2015

Orangene Blumen.

140 Jahre Wayss & Freytag

Kaum ein Bauunternehmen in Deutschland kann auf eine so lange Firmengeschichte zurückblicken wie Wayss & Freytag.

2022

Die Vorstände von Wayss & Freytag stehen vor dem neuen blau-weißen Logo.

Wayss & Freytag Ingenieurbau wird Teil der Zech Group

Die ZECH Building SE hat 100% der Anteile der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG inklusive ihrer Tochterunternehmen und ARGE Projekte von der Royal BAM Group nv übernommen.

140 Jahre Wayss & Freytag

Laden Sie unsere Broschüre zum 140.Jubiläum herunter.

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