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Historie

2003

Historie

Der Westerscheldetunnel

Ein beleuchteter Tunnel von innen.

60 m unter dem Meeresspiegel 

Der niederländische Staat und die Provinz Zeeland beauftragten 1996 Wayss & Freytag und eine aus weiteren fünf Partnern bestehende Arbeitsgemeinschaft, darunter auch die heutige Muttergesellschaft Royal BAM, mit dem Bau des Westerscheldetunnels. Der aus zwei Röhren mit Außendurchmessern von 11,33 m und Längen von je 6,6 km bestehende Tunnel verbindet die Provinz Seeländisch-Flandern mit der Halbinsel Süd-Beveland. Baubeginn war im November 1997 und die feierliche Übergabe im Beisein Ihrer Majestät Königin Beatrix fand am 14. März 2003 statt.

Jede Tunnelröhre besitzt zwei je 3,50 m breite Fahrbahnen im Einbahnstraßenverkehr. Die Auskleidung der mit Hydroschilden aufgefahrenen Tunnel besteht aus 45 cm dicken Tübbingen und einer 16,5 cm dicken Ringspaltverpressung, sodass der lichte Durchmesser 10,10 m beträgt. Die beiden Tunnel wurden von Terneuzen aus im Parallelvortrieb aufgefahren. Ausschlaggebend für die Wahl der Tunnelbohrmaschinen war der hohe Wasserdruck bei Unterquerung des „Pas van Terneuzen“ 60 m (!) unter dem Meeresspiegel.

Mit den Fluchttunneln im Abstand von 250 m, einer Brandschutzbekleidung, die den besonders hohen Temperaturbeanspruchungen nach Rijkswaterstaat genügen, einer Bemessung aller tragenden Konstruktionsteile für eine Lebensdauer von 100  Jahren und einem innovativen Sicherheitssystem zählt der Westerscheldetunnel zu den sichersten Tunneln der Welt.

Weitere Daten:

→  1.330.000 m³ Bodenaushub

→  52.000 Tübbingen

→  240.000 m² hitzebeständige Bekleidung

→  4,5 % maximale Steigung

→  27.000 Kfz/Tag

Historie

Kernforschungszentrum CERN

Auf der Suche nach den „Higgs-Teilchen“

In den Jahren 1998 bis 2003 hat Wayss & Freytag für das Kernforschungszentrum CERN (European Organization for Nuclear Research) in Genf folgende Baumaßnahmen durchgeführt:

→  Eine riesige Kaverne 100 m unter der Erdoberfläche zur Aufnahme des ATLAS-Detektors, dem Herzstück des Superbeschleunigers „LHC“ ( Large Hadron Collider), mit dessen Hilfe in naher Zukunft Elementarteilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden.

→  3 Schächte mit bis zu 18 m Durchmesser und bis zu 65 m Tiefe.

→  Mehrere Zugangs- und Überwachungsgalerien.

→  Mehrere Verbindungskammern und cryogenische Kammern.

→  Oberirdisch eine Fabrikanlage mit verschiedenen Gebäuden, Hallen, Kühltürmen und Außenanlagen.

Mithilfe der neuen Anlage erhoffen sich die Wissenschaftler unter anderem, in den nächsten Jahren die kleinsten Bestandteile eines Atoms, die sogenannten „Higgs-Teilchen“, die der britische Physiker Peter Higgs 1964 postuliert hat, endlich nachweisen zu können. Wird das Higgs-Boson gefunden, kann die Frage beantwortet werden, woher die Elementarteilchen ihre Masse erhalten.

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