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Historie

1957: Das „Atom-Ei“ in Garching

Silberner Forschungsreaktors

Dünner als eine Eierschale

Das Richtfest des von der Wayss & Freytag AG im Jahre 1956 begonnenen Baus des Forschungsreaktors in Garching wurde am 12. Januar 1957 begangen. Der heute unter Denkmalschutz stehende Reaktor ist am 28. Juli 2000 abgeschaltet worden, die mit Aluminium verkleidete Kuppel ziert aber das Wappen der 915 gegründeten Stadt Garching (Gouvirihhinga).

 

Zum Bau des 30 m hohen Ellipsoids, der bei einem Durchmesser an der Basis von ebenfalls 30 m nur eine Dicke von 10 cm (!) aufweist und damit vergleichsweise deutlich dünner als eine Eierschale ist, hatte W&F die besten Stammarbeiter aus allen Teilen Deutschlands zusammengezogen und einen besonders spezialisierten Mitarbeiter eigens aus dem Irak zurückbeordert. Von insgesamt 85 Facharbeitern wurden 250 m³ Beton und 38 Tonnen Betonstahl verarbeitet. Der Beton musste im strengen Winter 1956/57 ständig gewärmt werden.

 

Erster Leiter des Forschungsreaktors war Prof. Dr. Maier-Leibnitz. Er konnte den ersten deutschen Reaktor am 31. Oktober 1957 in Betrieb nehmen, wobei durch Neutronenbeschuss von Uran die ersten Kettenreaktionen erzeugt wurden. Am 3. Februar wurde die Anlage mit einem Festakt der Technischen Hochschule München übergeben. In der Folgezeit zeichnete sich das „Atom-Ei“ durch eine Vielzahl von bahnbrechenden Forschungen in der Chemie, Physik und Biologie aus.


 

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