Wir bauen sichere Fundamente für komplexe Bauprojekte.
Wayss & Freytag ist europaweit im Spezialtiefbau tätig – einem Bereich, der höchste technische Präzision und tiefgehendes geologisches Verständnis erfordert. Ob innerstädtische Großprojekte, Infrastrukturmaßnahmen oder Industrieanlagen: Unsere Spezialtiefbaulösungen schaffen die Grundlage für sichere, langlebige und wirtschaftlich effiziente Bauwerke.
Mit modernsten Verfahren und jahrzehntelanger Erfahrung realisieren wir anspruchsvolle Baugruben, Gründungen und Abdichtungen. Die Herstellung tiefer Baugruben in dicht bebauten Stadtgebieten gehört zu unseren Kernkompetenzen. Mit Schlitz-, Dichtwand- oder Bohrpfahltechnik, kombiniert mit Verankerungen und horizontaler Sohlabdichtung, realisieren wir komplexe Baugruben in Eigenleistung. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Erdbaupartnern sorgen wir für eine technisch einwandfreie und termingerechte Umsetzung, auch unter beengten Platzverhältnissen und hohem Zeitdruck.
Gründungs- und Verbautechnik
Schlitzwände und Bohrpfähle
Für die sichere Gründung und den Schutz von Bauwerken setzen wir auf eine Vielzahl bewährter Verfahren. Ortbeton-Schlitzwände dienen als wasserdichte und verformungsarme Verbauwände und können gleichzeitig als statische Gründungselemente genutzt werden. Dichtwände übernehmen primär eine abdichtende Funktion, etwa bei Deponien, Altlasten oder Hochwasserschutzmaßnahmen, und können durch zusätzliche Bauteile auch statisch wirksam sein. Bohrpfähle ermöglichen eine flexible und erschütterungsarme Herstellung in allen Bodenarten und werden je nach Bedarf als Einzelpfähle, Pfahlgruppen oder Pfahlwände ausgeführt. Mikropfähle mit Durchmessern bis 300 mm eignen sich besonders für Nachgründungen und beengte Platzverhältnisse. Für Sondergründungen kommen oft duktile Gusspfähle zum Einsatz, die durch Rammverfahren eingebracht und modular verlängert werden können.
Verpressanker
Gezielte Ableitung von Kräften
Anker sind unverzichtbare Elemente im Spezialtiefbau, wenn es darum geht, Kräfte aus Erd-, Wasser- oder Winddruck in tragfähige Bodenschichten abzuleiten. Je nach Einsatzdauer kommen temporäre, semipermanente oder dauerhafte Anker zum Einsatz. Die Zugglieder – bestehend aus Litzen oder Stäben – werden in Bohrungen eingebracht und durch Verpressung mit Zementsuspension gezielt im Baugrund verankert. Nach dem Erhärten erfolgt die Vorspannung, um Verformungen zu minimieren. Auch unter stark drückendem Grundwasser gewährleisten spezielle Abdichtungssysteme eine sichere Herstellung. Für temporäre Anwendungen können die Anker rückbaubar ausgelegt werden
Mikropfähle
Klein, stark, präzise
Düsenstrahlmikropfähle sind ein besonders tragfähiges Mikropfahlsystem zur Ableitung von Druck- oder Zugkräften in den Baugrund. Bei diesem Verfahren werden zwei bewährte Techniken des leichten Spezialtiefbaus kombiniert. Mit Hochdrucktechnik wird der Boden gezielt in situ verfestigt und mit Zement stabilisiert. Es erlaubt die Herstellung von Säulen unterschiedlicher Größe und Festigkeit. Der Düsenstrahlmikropfahl kann somit mit einem deutlich größeren Verpresskörper, im Vergleich zu einem gebohrten Mikropfahl, ausgeführt werden. Die Tragfähigkeit ist ebenfalls wesentlich höher.
Unsere Expertinnen und Experten gehören zu den wenigen in Deutschland, die dieses Verfahren routiniert und zuverlässig anbieten. Für genauere Informationen wenden Sie sich an unseren Bereich Mitte.
Baugrundverbesserung und Abdichtung
Düsenstrahltechnik und Niederdruckinjektion
Zur Verfestigung und Abdichtung des Baugrundes setzen wir Injektionsverfahren ein, die individuell auf die geologischen Bedingungen abgestimmt sind. Ob zur Unterfangung bestehender Gebäude, zur Abdichtung von Baugruben oder zur Baugrundverbesserung – unsere Verfahren sorgen für Stabilität und Dichtigkeit. Wenn die Porenräume des Bodens zu fein sind, kommt das Düsenstrahlverfahren zum Einsatz. Dabei wird der Boden durch einen hochenergetischen Schneidstrahl gelöst und mit Zementsuspension durchmischt. Das entstehende Gemisch erhärtet im Boden und bildet stabile Strukturen, die sich flexibel an die Anforderungen des Projekts anpassen lassen. Dieses Verfahren ist für alle Bodenarten geeignet.
Bodenvereisung
Temporäre Stabilisierung ohne Rückstände
Die Bodenvereisung ist ein spezialisiertes Verfahren zur temporären Abdichtung und Stabilisierung des Baugrundes. Mit flüssigem Stickstoff oder Sole wird der Boden gezielt gefroren, um Tunnelquerschläge oder Leitungsquerungen sicher auszuführen. Der große Vorteil dieser Methode liegt in ihrer Rückstandsfreiheit: Nach dem Abtauen verbleiben keine Fremdstoffe im Boden. Damit eignet sich die Bodenvereisung besonders für sensible Bereiche, temporäre Maßnahmen im Grundwasser oder als Ergänzung zu anderen Abdichtungsverfahren.

Erfahren Sie mehr über unseren Spezialtiefbau
Laden Sie hier unsere Broschüre herunter.
Referenzprojekte
Neu-Isenburg
Kreuzungsbauwerk unter neun bestehenden Gleisen

München
Entlastung des Münchner S-Bahn-Netzes

Bremen
Absenktunnel unter der Weser für mehr Entlastung im Bremer Verkehr

Hamburg
Neue U-Bahn-Linie für Hamburg

Düsseldorf
Anbindung des Flughafens an das Stadtbahnnetz

Ibbenbüren
Ableitung von Grubenwasser mit natürlichem Gefälle

Brunsbüttel
Neue Schleusenkammer für die am stärksten befahrene künstliche Wasserstraße

Rostock
Baugruben für den Neubau des Volkstheaters Rostock



























