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Bauarbeiter vor einem Kran.

Bremen, Deutschland

Weserquerung

Technische Daten

Projektbeschreibung
  • 1 vierspuriger Autobahntunnel
  • Gesamte Tunnellänge: 1.100 m
  • Länge der Gesamtstrecke in unserem Auftrag: ca. 4.800m
Bauweise
  • 6 Einschwimm- Absenkelemente mit einer Gesamtlänge von 720m
  • Baugruben für die offene Bauweise bis zu 30m tief
  • Verbaut werden 40 000 m² Schlitzwand und 50 000 m³ Schlitzwandbeton
Geologie
  • Wesersande und Lauenburger Schichten

Allgemeine Daten

Projekt

Weserquerung, Autobahntunnel unter der Weser

Auftraggeber

DEGES GmbH

Auftragnehmer

Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Bereiche Nord und Mitte

Bauzeit

August 2023 bis August 2028

Bausumme Netto

650 Mio. €

 

© Bildnachweis DEGES

  • Nutzung

    Infrastruktur

  • Art

    Autobahntunnel, vierspurig

  • Länge

    1.100 m

  • Bauart

    Absenktunnel

Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur

Die Bundesautobahn A 281 bildet die nordwestliche Verbindung zwischen den bestehenden Autobahnen A 1 und A 27 im Stadtgebiet von Bremen. Sie trägt wesentlich zur Entlastung der stark frequentierten A 1 und A 27 sowie der innerstädtischen Zufahrtsstraßen bei. 

Mit der geplanten Weserquerung wird die Verkehrsinfrastruktur im nordwestdeutschen Raum deutlich verbessert.

Dank ihrer Anbindung an das internationale Fernstraßennetz gewinnt die A 281 auch für das Güterverkehrszentrum (GVZ), die bremischen Häfen und den Flughafen Bremen an strategischer Bedeutung. Der Bau dieser städtischen Autobahn stellt hohe Anforderungen an Planung und Umsetzung. Dabei müssen nicht nur technische Aspekte berücksichtigt werden, auch die Interessen der Anwohner sowie Umwelt- und Naturschutzbelange finden besondere Beachtung.

Im Rahmen des westlichen Ringschlusses der A 281 entsteht ein 1,1 Kilometer langer Tunnel, der künftig die Weser unterqueren wird. Dieses anspruchsvolle Bauwerk setzt sich aus einem Absenktunnel von 720m Länge sowie zwei Tunnelstrecken in offener Bauweise zu beiden Ufern zusammen. Die 6 Tunnelelemente werden parallel mit den Vorlandstrecken in einem Trockendock in Bremerhaven gefertigt. Anschließend erfolgt der schwimmende Transport über 60km flussaufwärts bis in den Bremer Industriehafen. Der Absenkvorgang selbst erfolgt in kurzer Folge im Jahr 2027. Die Inbetriebnahme des insgesamt 5km langen Bauabschnitts ist für 2030 geplant.

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