Technische Daten
Projektbeschreibung
In München verlängern wir die U5 (Los 2) von Laim bis nach Pasing. Der rund 2,7 Kilometer lange Abschnitt ist Teil der groß angelegten Modernisierung der städtischen Verkehrsinfrastruktur. Drei neue Stationen (Baumschule Laim, Am Knie und Pasing) sowie mehrere Notausgänge ergänzen künftig das Netz.
Bauweise
Spezialtiefbau
- Betonvolumen: 110.000 m³
- Bohrpfahlwände: 50.000 m²
- Schlitzwände: 30.000 m²
- Spundwände: 10.000 m²
- DSV Bodenverfestigung: 17.000 m²
- Bewehrung BST: 15.000 t
- Bewehrungsanschlüsse: 83.000 St
Baugruben
Aushub: 550.000 m³
Ingenieurbau
Betonvolumen: 160.000 m³
Bewehrung: 26.000 t
Bewehrungsanschlüsse: 250.000 St
Maschineller Tunnelvortrieb
Ausbruch: 173.000 m³
Bewehrung Tübbinge: 4.700 t
Beton Tübbinge: 33.000 m³
Gleisbau
- Feste Fahrbahn: 5.380 m
Geologie
Die geologischen Bedingungen entlang der Strecke variieren erheblich von quartären Kiesen bis hin zu tertiären Sanden, Schlammen und Tonen
Allgemeine Daten
Projekt
Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in München (U5 West, Los 2)
Auftraggeber
Landeshauptstadt München – Baureferat, HA Ingenieurbau
Auftragnehmer
Arbeitsgemeinschaft U5 West – Los 2 bestehend aus Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Ed. Züblin AG und Firmengruppe Max Bögl
Bauzeit
2024 bis 2032
Moderne Infrastruktur für die Zukunft Münchens
Wir erweitern die U5 von Laim bis nach Pasing und schaffen damit rund 3,8 Kilometer (Los 1 und Los 2) neue Tunnelstrecke sowie drei zusätzliche Stationen: Baumschule Laim, Am Knie und Pasing. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein für die Modernisierung des Münchner Nahverkehrs. Die Bauarbeiten erfolgen in zwei Abschnitten. Während im ersten Los die bewährte Schlitzwand-Deckelbauweise verwendet wird, setzt der zweite Abschnitt auf eine Kombination aus unterschiedlichen Deckelbauweisen und maschinellem Tunnelvortrieb. Herzstück der Logistik ist der TVM-Startschacht mit Separieranlage, Tübbinglager und Werkstätten. Die Station Am Knie entsteht unter halbseitiger Deckelbauweise, sodass Tram und Straßenverkehr jederzeit weiterlaufen können. Die Station Pasing wird mit bis zu 45 Metern tiefen Schlitzwänden und 35m Tiefen Bohrpfählen hergestellt – ebenfalls unter laufendem Verkehr und halbseitiger Deckelbauweise. Für die Tunnelabschnitte kommen neben konventionellem Vortrieb unter Bodenvereisung zwei Hydroschild-Tunnelbohrmaschinen zum Einsatz. Sie erstellen jeweils rund 1.850 Meter lange Tunnelröhren mit einem Außendurchmesser von 7,70 Metern.
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