Technische Daten
Projektbeschreibung
Das ElbX Querungsbauwerk ist Bestandteil des Netzausbauprojektes SuedLink, einer ca. 700 km langen 525-kV-Gleichstromstrasse von Brunsbüttel in Schleswig-Holstein nach Großgartach in Baden-Württemberg.
- Es besteht aus einem Tunnelbauwerk unterhalb der Elbe sowie beidseitig der Elbe aus unterirdischen Zugangs- und Muffenbauwerken sowie den zugehörigen oberirdischen Betriebsgebäuden
- Insgesamt sind sechs Hochspannungskabel unter der Elbe hindurchzuführen
Bauweise
- Die beiden Zugangsbauwerke und die beiden Muffenbauwerke sind in bis zu ca. 25 m tiefen Baugruben in Schlitzwand-Bauweise herzustellen
- Der TBM-Tunnel mit einem Innendurchmesser von 4,0 m ist mittels TBM im Hydroschildverfahren mit einschaliger Tübbingauskleidung, Ausbaustärke 30 cm, aufzufahren
- Zusätzlich sind kurze Abschnitte in offener Bauweise zu erstellen
Geologie
- künstliche Auffüllungen
- holozäne Ablagerungen der Elbmarsch (organische Weichschichten, Wattsand, Wechsellagerung aus Klei/Sand)
- Ablagerungen des Elbe-Urstromtales (Sande mit Kieseinlagerungen bzw. Kies mit Steineinlagerungen)
- Geschiebemergel, Lauenburger Schichten (Schluff/Ton mit Feinsand)
- schluffige Feinsande mit Geschiebemergel sowie Glimmerton
Allgemeine Daten
Projekt
ElbX Querungsbauwerk, Leistungsbereich Tunnel
Auftraggeber
Porr GmbH & Co. KGaA (als Auftragnehmer der TenneT TSO GmbH)
Auftragnehmer
Wayss & Freytag Ingenieurbau in Arbeitsgemeinschaft mit Porr GmbH & Co. KGaA (Arge Tunnel ElbX)
Bauzeit
2023 bis 2027
Windenergie von Nord nach Süd
Das Netzausbauprojekt SuedLink der beiden Übertragungsnetzbetreiber TenneT Germany und TransnetBW zählt zu den zentralen Infrastrukturvorhaben der deutschen Energiewende.
Nach seiner Fertigstellung wird die Stromtrasse über rund 700 Kilometer hinweg erneuerbare Energie von Brunsbüttel in Schleswig-Holstein bis nach Großgartach in Baden-Württemberg transportieren. Ein besonderer Abschnitt dieses Großprojekts ist die Unterquerung der Elbe mit dem ElbX-Querungsbauwerk.
Hier entsteht ein moderner Tunnel mit einer Länge von etwa 5,2 Kilometern, durch den sechs Hochspannungskabel unter dem Fluss hindurchgeführt werden. Ziel ist es, Windenergie aus dem Norden effizient und zuverlässig in den Süden Deutschlands zu leiten und damit einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Stromversorgung und zur Umsetzung der Energiewende zu leisten.
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