Technische Daten
Projektbeschreibung
- Neubau der S-Bahn Station Gateway Gardens und des dazugehörigen 2,20 km langen Tunnels
Bauweise
- Tunnelbau in offener Bauweise
Geologie
- Lockergesteine, Sedimente des Quartärs über bindigen Schichten des Tertiärs
Allgemeine Daten
Projekt
Tunnel Gateway Gardens, Los 2
Auftraggeber
Deutsche Bahn AG
Auftragnehmer
ARGE Tunnel Gateway Gardens, Los 2,
TGF Wayss & Freytag Ingenieurbau
Bauzeit
Februar 2016 bis Dezember 2019
Bausumme Netto
120 Mio. €
Entlastung FÜR DIE STRAßen und die umwelt
Nach nur drei Jahren Bauzeit ging die vier Kilometer lange S-Bahn-Anbindung des neuen Stadtteils Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen pünktlich in Betrieb.
Das Gewerbegebiet mit künftig 18.000 Arbeitsplätzen in Büro- und Konferenzgebäuden, Hotels, Gastronomie und Einzelhandel ist jetzt mit den Linien S8 und S9 in nur noch knapp zehn Minuten vom Frankfurter Hauptbahnhof aus erreichbar.
Zentrale Lage und optimale Verkehrsanbindung sind zwei Charakteristika, die das neue Quartier Gateway Gardens in Frankfurt am Main kennzeichnen, denn es befindet sich an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Auf dem Gelände der ehemaligen amerikanischen Wohnsiedlung Gateway Gardens, in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Flughafens, entsteht das neue Quartier mit Bürogebäuden, Hotel, Kongresszentrum und Einzelhandelsgeschäften.
Die S-Bahn-Station „Gateway Gardens“ verbindet jetzt den öffentlichen Nahverkehr mit dem hochattraktiven Gelände. Wayss & Freytag Ingenieurbau, Bereich Mitte, erstellte das Herzstück der S-Bahn-Strecke mit einem rund 2 km langen zweigleisigen Tunnel. Dabei wurden die A5 Frankfurt – Darmstadt sowie das komplette Areal Gateway Gardens unterfahren. Auftraggeber des Infrastrukturprojekts ist die DB Netz AG.
Der Tunnel wurde in offener Bauweise erstellt. Der Baugrubenverbau wurde mit Bohrpfählen, Trägerbohl- und Spundwänden ausgeführt. Im Bereich der Unterfahrung der Autobahn wurde in Deckelbauweise gearbeitet. Der Tunnel hat einen Querschnitt mit rund 11 m Breite und 6 m Höhe. Zur Herstellung wurden etwa 900.000 m³ Erde bewegt und 180.000 m³ Beton verarbeitet.
Prognosen zufolge werden dank der neuen Schienenanbindung rund 13.000 Fahrten täglich vom Auto auf die Schiene verlagert. Für das angrenzende Straßennetz wird eine Entlastung von rund 27 Prozent erwartet.
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