Technische Daten
Projektbeschreibung
Bau eines Grubenwasserkanals.
- Gesamtlänge: ca. 7.400 m
- 2 Vortriebe: West 3.230 m und Ost 3.870 m lang
- Innendurchmesser: 3,60 m
- Außendurchmesser: 4,50 m
- Bohrdurchmesser: ca. 4,80 m
Bauweise
- Paralleler Tunnelvortrieb von 2 Angriffspunkten mit 2 Variable
- Density-TBMs (VDS), Durchmesser: 4,80 m
- Einschaliger Tunnelausbau mit Stahlbetontübbingen
- Herstellung der Startbaugrube West mit überschnittenen Bohrpfählen und des Mittelschachts mit Anker und Spritzbetonsicherung
- 230 m langer Abschnitt in offener Bauweise mit Bohrpfahlverbau und 30 m lange Startbaugrube für die TBM, die für den Vortrieb West bis zum Mittelschacht eingesetzt wird
- Mittelschacht, Tiefe ca. 75 mInnendurchmesser ca. 32 m
Geologie
- Sande, Kiese, Sand-/ Schluff-/ Tonsteine, Kohleflöze, Stollen
Allgemeine Daten
Projekt
Grubenwasserkanal Ibbenbüren, Deutschland
Auftraggeber
RAG Aktiengesellschaft, Ibbenbüren, Deutschland
Auftragnehmer
Wayss & Freytag Ingenieurbau AG in Arbeitsgemeinschaft
abeleitung von Grubenwasser
Der Mittelschacht wird als Zielschacht für die TBM West und als Startschacht für die TBM genutzt, die den Vortrieb Ost bis zum bestehenden „Schacht 1 Oeynhausen“ ausführt.
Nach Ankunft der TBM wird dieser 100 m tiefe Schacht ertüchtigt. Die Entwässerung des Bergwerks mittels des Grubenwasserkanals erfolgt durch die Tübbingauskleidung in ein Fertigteil-Sohlgerinne, welches das Grubenwasser nach Westen aus dem Bergwerk in die Kläranlage Gravenhorst hinausleitet. Die beiden Vortriebe werden in Bereichen, wo eine Grubenwasserableitung erforderlich ist, mit Perlkies als Ringspaltverfüllung ausgeführt und in Bereichen, wo keine Grubenwasserableitung erforderlich ist, mit einem Zweikomponenten-Mörtel.
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