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Historie

1993: Der Rheinufertunnel in Düsseldorf

Rheinufertunnel Düsseldorf

Eine Herausforderung an den Spezialtiefbau

Um der Düsseldorfer Bevölkerung das Rheinufer verkehrsfrei zugänglich zu machen und zur Verkehrsberuhigung der angrenzenden Wohngebiete, wurde zwischen 1990 und 1993 der Rheinufertunnel gebaut. Der in Arbeitsgemeinschaft hergestellte Tunnel verlegt auf 1928 m Länge die Rheinuferstraße unter die Erde. Erster Spatenstich war am 15. März 1990, die Freigabe für den Verkehr fand unter großer Beteiligung der Bevölkerung am 15. Dezember 1993 statt.

 

Das Südportal befindet sich am Lahnweg im Stadtteil Unterbilk in Nachbarschaft zu Rheinturm und Landtag, das Nordportal südlich der Oberkasseler Brücke in der Altstadt. Um den sehr beengten räumlichen Gegebenheiten am Rhein Rechnung zu tragen, musste der Tunnel im Bereich der Altstadt doppelstöckig ausgeführt werden, was 17 m tiefe Baugruben erforderlich machte. Zunächst wurde im Schutze von Schlitzwänden der obere Tunnel fertig gestellt, dann folgte der Bau der unteren Röhre im unter Druckluft bergmännisch. Zur Vermeidung von Gebäudesetzungen waren umfangreiche Unterfangungen der benachbarten Gebäude mit Hochdruckinjektionen erforderlich.

 

Als technische Besonderheit bei diesem Düsseldorfer Jahrhundertbauwerk gilt die Überbauung des Südportals mit einem 19-geschossigen Hochbau, dem Düsseldorfer Stadttor.

 

Weitere Daten:

 

→  600.000 m³ Erdaushub

 

→  235.000 m³ Beton

 

→  22.000 t Betonstahl

 

→ 55.000 Kfz / Tag

 

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