Technische Daten
Projektbeschreibung
- Der Auerbergtunnel ist Teil des vierstreifigen Ausbaus der B2 zwischen Eschenlohe und Oberau-Nord
- Das Projekt schließt die letzte leistungsrelevante Lücke zwischen dem Ende der A95 und dem Raum Garmisch-Partenkirchen
- Zusammen mit der bereits realisierten Ortsumfahrung Oberau und der Umfahrung Farchant entsteht eine durchgehend leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung im Loisachtal
- Kernstück des Projekts sind zwei rund 1,9 km lange, zweiröhrige Straßentunnel, die durch den Auerberg führen sollen
Bauweise
- Konventioneller Tunnelvortrieb – Spreng- und Baggervortrieb
- Nutzung eines dreiarmigen Bohrwagens mit teil- und vollautomatischem Bohren
- Einsatz von Flüssigsprengstoff
- Sicherung mit Stahlfaserspritzbeton
- Anbindung an die A95 bzw. an die neu ausgebaute vierstreifige Bundesstraße B2
Geologie
Der Auerberg wird ausschließlich aus Karbonatgesteinen der Hauptdolomit Formation (Alpine Trias) aufgebaut. Dieser Gebirgsabschnitt wird im großtektonischen Sinne der oberostalpinen Lechtaldecke zugerechnet.
Allgemeine Daten
Projekt
Auerbergtunnel
Auftraggeber
Die Autobahn GmbH des Bundes
Bauherr
Staatliches Bauamt Weilheim
Auftragnehmer
Wayss & Freytag Ingenieurbau AG in Arbeitsgemeinschaft
Bauzeit
2026 bis 2029 / die Bauzeit und Verkehrsfreigabe des Gesamtprojekts ist bis Ende 2031 angesetzt
Headerbild: © Die Autobahn GmbH des Bundes
Entlastung einer wichtigen Verkehrsachse im Alpenvorland
Der Auerbergtunnel ist ein zentraler Baustein des Verkehrskonzepts für das Loisachtal. Ziel ist die Schaffung einer leistungsfähigen Verbindung zwischen München und Garmisch-Partenkirchen mit durchgehend zwei Fahrstreifen je Richtung. Der Tunnel beseitigt die bislang bestehende Engstelle zwischen dem Ende der A95 bei Eschenlohe und Oberau. Durch den vierstreifigen Ausbau der B2 sollen Verkehrsfluss, Reisezeit und Verkehrssicherheit verbessert werden. In Kombination mit den bereits fertiggestellten Tunneln und Ortsumfahrungen in Oberau und Farchant wird eine deutliche Verbesserung der regionalen Verkehrsverhältnisse angestrebt.
Wayss & Freytag Ingenieurbau realisiert den zweiröhrigen Straßentunnel in Arbeitsgemeinschaft. Der offizielle Baustart erfolgte 2026 im Beisein von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Der Tunnel wird im konventionellen Vortrieb erstellt und soll nach Fertigstellung wesentlich zur Entlastung des Oberlands beitragen.
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