Technische Daten
Projektbeschreibung
Die „Residenzbahn“ verbindet die beiden ehemaligen Residenzstädte des Großherzogtums Baden und des Königreichs Württemberg über die Goldstadt Pforzheim miteinander. Im Projekt Residenzbahn bündelt die Deutsche Bahn Vorhaben in den Bahnhöfen Wilferdingen-Singen (Gemeinde Remchingen) und Pforzheim sowie auf der Strecke zwischen Söllingen und Pforzheim. Durch die geplanten Maßnahmen sollen Barrieren beseitigt und die Strecke leistungsfähiger werden. Als eines der ersten Infrastrukturprojekte der Deutschen Bahn wird das Vorhaben Residenzbahn in sämtlichen relevanten Projektphasen als Partnerschaftsmodell Schiene „PM 3“ realisiert – integrale Projektplanung.
Bauweise
Im Vergabepaket 4 - Konstruktiver Ingenieurbau übernehmen wir folgende Arbeiten:
- Erdbau und Tiefbau
- Erneuerung der Eisenbahnbrücke über die Luitgardstraße:
- Altersbedingter Rückbau und Ersatzneubau des Bauwerks (Baujahr 1949)
- Zentrale Innenstadtlage am Westkopf des Hauptbahnhofs Pforzheim
- Abmessungen: ca. 39 m Breite und 12 m Länge
- Überführt sowohl die Residenzbahn als auch die Nagoldtalbahn
- Sieben Gleise und drei Weichen auf der Brücke
- Bau von Stützbauwerken und Lärmschutzwänden sowohl in den Bahnhofsbereichen als auch entlang der gesamten Strecke
- Aufzugschächte
- Sanierung und Adaptierung (Aufsetzen einer Lärmschutzwand) auf eine bestehende Stützwand in Pforzheim (Baujahr 1915)
- Gebäude (Hochbau) für die Stellwerkstechnik
Geologie
Für diese geografische Lage ist ein Schichtenaufbau aus Kies, Ton und Schluff bis hin zu Schluff- bzw. Dolomitstein typisch. Herausforderungen aus hydrologischer Sicht sind der Grundwasserstand im Lockergestein als auch das gespannte Grundwasser im Fels.
Allgemeine Daten
Projekt
Residenzbahn
Auftraggeber
DB InfraGO AG
Auftragnehmer
Allianzpartner im Mehrparteienvertrag sind:
- VP1 – INGE ResidenzRail: Obermeyer GmbH & Co. KG mit Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH
- VP2 – LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG
- VP3 – REIF Bauunternehmung GmbH & Co. KG mit Rhomberg Sersa Bahntechnik GmbH
- VP4 – Wayss & Freytag Ingenieurbau AG
- VP5 – DB InfraGO AG
Bauzeit
Phase 1 (Planungsphase) 2025 bis Ende 2028
Phase 2 (Ausführungsphase) 2029 bis Ende 2030: (Inbetriebnahme)
Ein leistungsfähigeres Streckennetz
Die Residenzbahn verbindet die Städte Karlsruhe, Pforzheim und Stuttgart – drei ehemalige Residenzstädte, die der Strecke ihren Namen verleihen. Das Projekt Residenzbahn fokussiert sich auf den Abschnitt zwischen Söllingen und Pforzheim sowie auf Maßnahmen an den Bahnhöfen Wilferdingen-Singen (Remchingen) und Pforzheim. Ziel ist es, bestehende Barrieren abzubauen und die Leistungsfähigkeit der Strecke nachhaltig zu erhöhen.
Das Projekt wird im IPA‑Partnerschaftsmodell Schiene (PM 3) über einen Mehrparteienvertrag abgewickelt, der eine enge Verzahnung von Planung und ausführungsnaher Projektsteuerung in einer gemeinsamen Projektorganisation vorsieht.
Die Projektabwicklung basiert auf einer gemeinsamen Zielkostenentwicklung und einem offenen, anreizbasierten Vergütungssystem, das die wirtschaftlichen Interessen der Beteiligten konsequent auf den Projekterfolg ausrichtet.
Weitere Projekte
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Frankfurt am Main
13.000 Fahrten täglich vom Auto auf die Schiene verlagert

Wewelsfleth
Windenergie von Nord- nach Süddeutschland





