Technische Daten

  • 19 km Streckenabschnitt Schleitz-Triptis
  • Sechsspuriger Ausbau (drei Fahrstreifen je Richtung mit einem Standstreifen)
  • Fahrbahnbreite: 35,5 Meter
  • Bau einer Anschlussstelle
  • 24 neue Bauwerke: 11 Überführungsbrücken und 13 Überführungsbauwerke
  • Abbruch von 6 bestehenden Bauwerken

Massen

  • Einbau von 165.000 Kubikmeter Betondecke
  • Erdreich bewegt: 1,3 Millionen Kubikmeter
  • Landschaftsbau auf 19 km Strecke
  • 2 PWC Anlagen

Allgemeine Daten

Projekt:
Autobahn A 9, 55 km Streckenabschnitt

Auftraggeber:
Via Gateway Thüringen Verwaltungsgesellschaft mbH

Auftragnehmer:
Wayss & Freytag Ingenieurbau AG in Arbeitsgemeinschaft mit Eurovia

Bauzeit:
10/2011 – 11/2014

Bausumme:
130 Mio. € (Gesamtprojekt)

Verkehrsfreigabe A9

Nach nur knapp 3-jähriger Bauzeit wurde am 5.9.2014 der Verkehr auf der A9 zwischen Triptis und Schleitz feierlich durch den Bundesminister für Verkehr Alexander Dobrindt freigegeben. Der letzte Bauabschnitt der BAB A9 zwischen der Landesgrenze Thüringen/Bayern und der Anschlussstellle Lederhose ist fertiggestellt. Der Verkehr rollt nun auf sechs Fahrspuren. Wayss & Freytag Ingenieurbau erstellte beim ÖPP-Projekt A9 in Triptis-Schleitz im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Partner Eurovia einen 19 km langen Neubau-Streckenabschnitt der A9 sowie 24 neue Bauwerke.

W&F Vorstand Dr.-Ing. Michael Blaschko betonte die europäische Dimension des Projektes, die sich nicht nur auf die infrastrukturelle Bedeutung für den Personen- und Güterverkehr beschränkt. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft gehören zu französischen und niederländischen Konzernen. Das Projekt brachte sieben unterschiedliche Nationalitäten zusammen. 3 Millionen Kubikmeter Erdmassen wurden während des Ausbaus bewegt und insgesamt 551.000 Quadratmeter Betondecke wurden neu hergestellt.

Zum Projekt gehören auch die PWC-Anlagen, der komplette Landschaftsbau auf 19 Kilometer Strecke, die passiven Schutzeinrichtungen (Leitplanken), Beschilderungen und Markierungen der Autobahn.

„Wir können stolz auf unsere Mitarbeiter sein“, freut sich Projektleiter Klaus-Peter Zellmer. „Das A9 Team hat ein hervorragendes Ergebnis abgeliefert. Für die Herstellung der 24 Überbauten brauchten die Ingenieurbauer nur 19 Monate. Im Durchschnitt wurde alle 1,2 Monate eine Brücke eingehoben oder betoniert, betrachtet man die Bauzeit vom ersten bis zum letzten Trägereinhub – eine sehr gute Leistung des Baustellenteams.“

Die gut geleistete Arbeit begeisterte die Verantwortlichen des internen Auftraggebers VGT. Das brachte Philippe Rossignol, Geschäftsführer der Via Gateway Thüringen Verwaltungsgesellschaft mbH in einem Gratulationsschreiben zum Ausdruck:

„Nach der 6-spurigen Eröffnung der A9 und im Namen der VGT und deren Gesellschafter, darf ich mich bei Ihnen für die gut geleistete Arbeit herzlich bedanken. Es war eine starke Leistung, die Sie gut gemeistert haben: Gratulation.“

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