Technische Daten

  • 37 km Streckenabschnitt zwischen Augsburg und München
  • Sechsspuriger Ausbau (drei Fahrstreifen je Richtung mit einem Standstreifen)
  • Fahrbahnbreite: 35,5m
  • 60 Autobahnbrücken
  • Betreiben und Erhalten der Strecke (30 Jahre Konzessionsvertrag)

Massen

  • Einbau von 480 000 Kubikmeter Beton
  • Erdreich bewegt: 1,5 Millionen Kubikmeter
  • Betreiben und Erhalten der Strecke (30 Jahre Konzessionsvertrag)

Allgemeine Daten

Projekt
Autobahn A 8, 52 Km Streckenabschnitt

Auftraggeber
Autobahnplus

Auftragnehmer
Wayss & Freytag Ingenieurbau AG in Arbeitsgemeinschaft mit Berger Bau, Trapp, Fluor

Bauzeit
06/2007-12/2010

Bausumme Brutto
ca. 250 € Mio. (für das Konsortium)

Historischer Moment für Deutschland:
Start für die erste PPP-Autobahn

Die Erfahrung und das spezielle Know-how der Royal BAM Group machten es perfekt: BAM PPP und Wayss & Freytag Ingenieurbau AG bauten mit weiteren internationalen Konsortiumspartnern unter dem Label 'autobahnplus' die erste privat finanzierte Autobahn Deutschlands. Und so ließ es sich Nico de Vries, Vorstandsmitglied der Royal BAM Group, nicht nehmen, beim symbolischen ersten Spatenstich dabei zu sein. Das Pilotprojekt beinhaltet den Ausbau der A8 auf einem Streckenabschnitt von 37 Kilometern zu einer sechsspurigen Autobahn. Doch auch Betreiben und Erhaltung der Strecke gehören zu dem Vertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren.

Die autobahnplus A8 GmbH übernahm als Projektgesellschaft die Konzession für dieses erste A-Modell Deutschlands, den 52 km langen Autobahnabschnitt Augsburg/München einschließlich der Eschenrieder Spange.

Während der 30-jährigen Laufzeit steuert die Projektgesellschaft als Vertragspartner der Autobahndirektion Südbayern das Gesamtvorhaben und verantwortet die Finanzierung des Projektes. Ab Konzessionsbeginn wurde durch die Bau-ARGE A8 im Auftrag der Projektgesellschaft der Neubau der Vertragsstrecke durchgeführt.

Dabei wurde die A8 bis zum Jahr 2010 über eine Strecke von 37 km ausgebaut. In vier Bauphasen wurde die Fahrbahn auf insgesamt drei Fahrspuren plus Standstreifen je Richtung erweitert. Damit der Verkehr auch während der Bauarbeiten noch gut fließen konnte, mussten während der gesamten Bauzeit - wie bisher - zwei Spuren je Richtung bereit stehen. Daher wurde zunächst die Fahrbahn in Richtung Augsburg auf einer Länge von insgesamt ca. 20 km provisorisch auf über 13 m verbreitert. Diese breite Fahrbahn nahm den gesamten Verkehr in beide Richtungen auf und der eigentliche Neubau von drei Streckenabschnitten Richtung München begann.

In den rund dreieinhalb Jahren Bauzeit sind für 250 Millionen Euro im Schnitt jeden Tag 50 Meter Autobahn entstanden, die Baufahrzeuge haben zusammen 40 Mal die Erde umrundet und mit dem verbauten Beton (500 000 Kubikmeter) hätte auch ein über 1000 Meter hoher Wolkenkratzer errichtet werden können. Die Betonfläche entspricht rund 150 Fußballfeldern, 60 Brücken wurden gebaut, bis zu 500 Facharbeiter waren Tag und sehr oft auch in der Nacht im Einsatz.

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