Technische Daten

Projektbeschreibung
Los 3.1: Unterfahrung des Südtraktes am Hauptbahnhof Zürich
und Herstellung eines Schachtes vor dem Südtrakt

  • 220 lfm Längsstollen (A = ca. 36 m²) und
  • 390 lfm Querstollen (A = 14–17 m²)
    als Hilfsstollen für eine Deckelbauweise unter dem Südtrakt

Los 3.2: Zweigleisiger Eisenbahntunnel (Haupttunnel)
und paralleler Flucht- und Rettungsstollen

  • Gesamtlänge des Haupttunnels: 4.537 m
    davon 4.382 m im Schildvortrieb
    Innendurchmesser: 9,74 m
  • Länge des Flucht- und Rettungsstollens:
    4.460 m, Innendurchmesser: 4,35 m,
  • 8 Querschläge
  • 2 Notausgänge
  • 105 m konventioneller Tunnelvortrieb
    zwischen Startkaverne der TBM und dem Tagbautunnel in Oerlikon
  • Startschacht Brunnenhof
    (Durchmesser ca. 23 m, Tiefe ca. 37 m)
  • 8 Techniknischen im Tunnel

Bauweise
Los 3.1: Hilfsstollen als Baggervortrieb mit Rohr- und Spießschirmen

Los 3.2: Haupttunnel: TBM-Vortrieb mit umrüstbarer TBM

  • sowohl im Hartgesteinsmodus (4.105 m)
    als auch im Hydroschildmodus (277 m) betrieben
  • Schilddurchmesser: 11,23 m
  • Zweischaliger Ausbau:
    Tübbingausbau mit Ortbeton-Innenschale mit Außendichtung
  • Flucht- und Rettungsstollen:
    4.390 m Vortrieb mit Gripper-TBM und 70 m Fräsvortrieb
    TBM-Durchmesser: 4,75 m
    Ausbau mit Spritzbeton mit Netzen und Ankern

Geologie
Los 3.1: Grundmoräne (eiszeitliche Schotter)

Los 3.2: Fels (Molasse) und Lockergestein (Schotter, Seeablagerungen)

Allgemeine Daten

Projekt
Weinbergtunnel, Los 3.1 und 3.2, Zürich,
als Teil der Durchmesserlinie Zürich HB–Altstetten–Oerlikon

Auftraggeber
Schweizerische Bundesbahnen SBB
vertreten durch Infrastruktur-Projekt Management Durchmesserlinie

Auftragnehmer
Wayss & Freytag Ingenieurbau AG
in Arbeitsgemeinschaft

Bauzeit
September 2007 bis Mai 2014

Bausumme Netto
246 Mio. €

Nutzung
Infrastruktur
Art
Eisenbahntunnen, zweigleisig
Länge
4.537 m
Bauart
TBM Vortrieb mit Gripper TBM

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