Technische Daten

Auf dem Gelände des Kraftwerkes Staudinger bei Großkrotzenburg betreibt die E.ON Kraftwerke GmbH eine Granulatdeponie für Schmelzkammergranulat aus den kohlebefeuerten Kraftwerksblöcken.

Gemäß einer Betriebsgenehmigungsverlängerung wurde unter anderem die vertikale Umschliessung der Granulatdeponie als zusätzliche Sicherungsmassnahme gefordert. Dazu wurde eine Dichtwand mit Einbindung in den horizontalen Wasserstauer, bestehend aus Tonen, vorgesehen. Ausgeführt wurde eine 80 cm breite Einphasen-Schlitzdichtwand, welche in Tiefen bis 22 m abgeteuft wurde.

Damit wurde eine 2 m Einbindung in die schwach durchlässige Tonschicht (mit Schluff- und Sandzwischenlagen) gewährleistet. Insgesamt kamen 9.800 m² zur Ausführung, was einer Umfangslänge von etwa 670 m entspricht. Es wurden hohe Anforderungen an die Dichtwandmasse und an die Güte der herzustellenden Dichtwand einschließlich der Leitwände gestellt, welche mit allen Prüfroutinen einem Qualitässicherungsplan zu entnehmen waren.

Zur Kontrolle der Dichtwandmasse wurden Proben der Frischsuspension und Suspensionsproben aus verschiedenen Schlitztiefen entnommen und rheologisch untersucht. Nach Fertigstellung wurden aus der Dichtwand Kernproben entnommen und ebenfalls untersucht. Alle Anforderungen hinsichtlich der baubegleitenden rheologischen Prüfungen und der Untersuchungen an der ausgehärteteten Dichtwandmasse wurden flächendeckend eingehalten, so dass die Dichtwand mangelfrei zur Zufriedenheit des Bauherr übergeben werden konnte.

Allgemeine Daten

Auftraggeber
ARGE Köster GmbH / Wayss & Freytag Ingenieurbau AG

Bauherr
E.ON Kraftwerke, Gelsenkirchen

Auftragssumme
1,4 Mio. €

Bauzeit
November 2011 - Oktober 2012

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