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Eröffnung Rotterdamsebaan

Mit einer Online gestreamten Feier wurde am 5.2.2021 das Infrastrukturprojekt Rotterdamsebaan in Den Haag, Niederlande eröffnet. Die Wayss & Freytag Ingenieurbau AG erstellte gemeinsam mit BAM Schwestergesellschaft BAM Infra in Arbeitsgemeinschaft den Victory-Boogie-Woogie-Tunnel, Herzstück des Infrastrukturprojekts im Auftrag der Gemeinde Den Haag. Die neue Verkehrsader verbindet die A4 und die A13 vom Knotenpunkt Ypenburg bis zum mittleren Ring von Den Haag in der Nähe des Binckhorst auf der Ostseite des Bahnhofs Hollands Spoor.

Aufgrund der derzeitig geltenden Abstands- und Hygieneregeln in der Corona-Pandemie hatten sich die Verantwortlichen zu einer Online gestreamten Eröffnungsfeier entschieden. Ministerin Cora van Nieuwenhuizen (Infrastructuur en Waterstaat): "Dies ist ein sehr belebter Teil der Niederlande. Diese neue Straße wird sicherstellen, dass Unternehmen und Wohngebiete wachsen können und die Region erreichbar bleibt. Darin müssen wir weiter investieren. Die Rotterdamsebaan ist eine Kombination aus verschiedenen Interessen: nachhaltig und doch robust. Diese Straße ist ein Beispiel für den Rest des Landes". Stadtrat Anne Mulder (Beigeordneter für Stadtentwicklung) freute sich über die termingerechte Fertigstellung des Projekts, bei dem das Budget eingehalten wurde. Jan van Zanen, Bürgermeister Den Haag dankte den Mannschaften, die in den vergangenen Jahren beim Tunnelbau beteiligt waren: „Applaus für all die Männer und Frauen, die daran gearbeitet haben.“ Über ein Zoom Meeting stießen die geladenen Gäste virtuell auf den Victory-Boogie-Woogie-Tunnel an.

Während der Bauarbeiten, die 2015 begonnen hatten, erbrachte die Mannschaft eine beachtliche Leistung: Durchschnittlich 15 m Tunnelstrecke wurden täglich aufgefahren. Der tiefste Punkt bei 31 m unter der Geländeoberkante wurde am 26. April 2018 erreicht. Der Tunnel wurde im Hydroschildverfahren aufgefahren. Die TBM hatte einen Durchmesser von 11,34 m. Insgesamt 330.872 m³ Boden wurden während der Schildfahrt ausgebohrt.

Der zweiröhrige Straßentunnel mit einer Länge von 1,645 km hat sechs Querschläge. Sie befinden sich im Abstand von 250 m und sorgen für die nötige Sicherheit. Doch das Bauwerk hat noch weitere innovative Features, die zur Sicherheit und Umweltverträglichkeit beitragen: Im Bereich der Tunnelportale wurde lärmreduzierender Asphalt aufgetragen. Der Asphalt wurde bei einer niedrigeren Temperatur hergestellt, wodurch bei der Produktion weniger CO² freigesetzt wurde. Entlang der Fahrbahnen wurden auf Bodenhöhe Betongitter installiert, die den Straßenlärm ablenken. In der Tunneleinfahrt befinden sich Rohre, die ein Wärme- und Kühlklimasystem bilden. Das System wird oberirdisch durch das Dach der Solarpaneele auf dem Servicegebäude gespeist und gewährleistet die 'passive Kühlung' insbesondere der Serverräume im Servicegebäude. Ein Feinstaubreduktionssystem an den Tunnelöffnungen fängt einen Teil des durch den Verkehr verursachten Feinstaubs mittels statischer Elektrizität auf. Als Ergebnis wird erwartet, dass an den Tunnelöffnungen 50% weniger Feinstaub freigesetzt wird. Der Stadttunnel wird dem Stadtleben und dem städtischen Verkehrsnetz neue Impulse verleihen.

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